
NDR Das Alte Werk 2010/2011
Italienische Komponisten beherrschen den Hamburger Herbst und wecken unsere Sehnsucht nach dem Süden: Madrigale von Monteverdi mit den unvergleichlichen Gesangsvirtuosen von La Venexiana, Violoncellokonzerte von Vivaldi mit dem Franzosen Jean- Guihen Queyras und der Akademie für Alte Musik; und obendrein das Debüt des Concerto Italiano mit seinem Gründer Rinaldo Alessandrini, der seit nunmehr 25 Jahren die Musikwelt in Staunen versetzt – höchste Zeit, den römischen Cembalisten und Dirigenten nach Hamburg einzuladen!
Mit Werken von Hasse bis Händeltönen zur Vorweihnachtszeit gleich vier Countertenöre: Max Emanuel Cencic, Michael Maniaci, Matthias Rexroth und Xavier Sabata – großes barockes Welttheater mit Furor und Passion. Das neue Jahr beginnt mit Spiel und Tanz. Al Ayre Español durchmisst den Kontinent Händel, das enzyklopädische Meisterwerk der Concerti grossi; und Skip Sempé reist mit dem Capriccio Stravagante in seine historische Wahlheimat, die Renaissance, um sich ganz der Muse Terpsichore und der höfischen Kunst des Tanzes zu verschreiben. Die fabelhafte französische Sopranistin Véronique Gens aber setzt der Saison noch die Krone auf, wenn sie mit dem Freiburger Barockorchester zur Audienz nach Paris und Versailles bittet, in das Goldene Zeitalter der Könige und Künstler, das Grand Siècle. Der katalanische Gambist Jordi Savall feiert 2011 seinen 70. Geburtstag und wird aus diesem festlichen Anlass auch seinem Publikum in Hamburg die Ehre erweisen.
Die nächsten Konzerte finden statt am:
Mo, 27.09.2010 | 20:00*
Hamburg, Laeiszhalle, Großer Saal
- Leitung
- Rinaldo Alessandrini
Girolamo Frescobaldi
Canzona a quattro (Primo Libro, 1682)
Dario Castelo
Sonata Decimasesta (Sonate Concertate, 1629)
Biagio Marini
Passacaglio (Sonate, 1655)
Carlo Farina
„Capriccio Stravagante“ (Ander Theil …, 1627)
Giovani Legrenzi
Sonata quarta a quattro (La Cetra, 1682)
Antonio Vivaldi
Concerto g-moll für Streicher und B. c. RV 156
Francesco Geminiani
Concerto grosso op. 3 Nr. 3 c-moll
Baldasare Galuppi
Concerto g-moll für Streicher und B. c.
*19 Uhr Einführungsveranstaltung
Concerto Italiano
Rinaldo Alessandrini gibt sein lang ersehntes Debüt in der Reihe NDR Das Alte Werk. Und der Name seines Ensembles – Concerto Italiano – weist dem Programm zugleich die Richtung, nennt die Idee und das Ziel des Abends: Virtuosität, Phantasie, Passion und Klangzauber. Ein italienisches Konzert, verrückt und unberechenbar – auf dass den Hanseaten Hören und Sehen vergehe.
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Mi, 27.10.2010 | 20:00*
Hamburg, Laeiszhalle, Großer Saal
- Solist
- Jean-Guihen Queyras, Violoncello
Antonio Vivaldi
Sinfonie C-Dur für Streicher und B. c. (Ouvertüre zu „Dorilla in Tempe“ RV 709)
Concerto g-moll für Violoncello, Streicher und B. c. RV 416
Sinfonia G-Dur für Streicher und B. c. RV 149
Concerto e-moll für Violoncello, Fagott, Streicher und B.c. RV 409
Concerto op. 3 Nr. 12 E-Dur für zwei Violinen solo, Streicher und B. c. RV 265 aus „L’Estro Armonico“
Sinfonie C-Dur für Streicher und B. c. (Ouvertüre zu „Il Giustino“ RV 717)
Concerto F-Dur für Violoncello, Streicher und B. c. RV 412
Sonata C-Dur für zwei Violinen, Oboe und B. c. RV 779a
Concerto a-moll für Violoncello, Streicher und B. c. RV 419
*19 Uhr Einführungsveranstaltung
Akademie für Alte Musik Berlin
In einer Gründerzeit, in der Frühgeschichte lokal aufflackernder Cellomusik, komponierte Vivaldi seine furiosen und poetischen Konzerte. „Das Solospielen ist auf diesem Instrumente eben nicht eine so gar leichte Sache“, warnte damals der Komponist Johann Joachim Quantz. „Wer sich hierinne hervorthun will, der muss von der Natur mit solchen Fingern versehen seyn, die lang sind, und starke Nerven haben, um weit aus einander greifen zu können. Wenn sich aber diese nothwendigen Eigenschaften, nebst einer guten Anweisung zugleich beysammen finden; so kann, auf diesem Instrumente, sehr viel Schönes hervorgebracht werden.“ Eine zeitlos zutreffende Erkenntnis – und Jean-Guihen Queyras, ein unorthodox neugieriger, in der historischen wie der allerneuesten Musik beheimateter Cellist, wird an diesem Abend gewiss „viel Schönes“ und Unerhörtes zu entdecken wissen.
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Mi, 10.11.2010 | 20:00
Hamburg, St. Johannis-Harvestehude
- Solisten
- David Orlowsky, Klarinette
Singer Pur
Claudia Reinhard, Sopran
Klaus Wenk, Tenor
Markus Zapp, Tenor
Manuel Warwitz, Tenor
Reiner Schneider-Waterberg,
Bariton
Marcus Schmidl, Bass
Jeremiah G. P. da Palestrina
„Lamed. Matribus suis dixerunt“
„Trahe me post te“
„Surge amica mea“
„Pulchra es, o Maria virgo“
„Aleph. Quomodo obscuratum“
„Aleph. Ego vir“
(aus den Klageliedern des Propheten
Jeremias)
„O bone Jesu“
„Sicut ovis ad occisionem“
Carlo Gesualdo
„Sicut ovis ad occisionem“
„Tristis est anima mea“
„O vos omnes“
Matan Porat (*1982)
„Lux Aeterna“ (2009)
Orlowsky & Singer Pur
In Hamburg wird das Ensemble Singer Pur aus den Klageliedern des Propheten Jeremia singen: in Vertonungen Palestrinas, die von dem jungen deutschen Klarinettisten David Orlowsky improvisatorisch umspielt, reflektiert und assoziationsreich fortgesponnen werden. Außerdem stehen fragmentarisch überlieferte Motetten des Fürsten Carlo Gesualdo von Venosa auf dem
Programm, deren fehlende Stimme der israelische Komponist Matan Porat speziell für Orlowsky
ergänzt und „nachkomponiert“ hat. Auch Orlowsky ist ein musikalischer Grenzgängern, der sich in Jazz, Klezmer, Volksmusik und Klassik gleichermaßen zu Hause weiß und als Schüler von Giora Feidman, Jörg Widmann und Eddie Daniels eine Musikergeneration repräsentiert, die sich mit grenzenloser Neugierde von traditionellem Schubladendenken befreit.
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Sa, 11.12.2010 | 20:00*
Hamburg, Laeiszhalle, Großer Saal
- Leitung
- Diego Fasolis
- Solisten
- Max Emanuel Cencic, Countertenor
Michael Maniaci, Countertenor
Matthias Rexroth, Countertenor
Xavier Sabata, Countertenor
Georg Friedrich Händel
„Salda quercia, inerta balza“ (Arianna in Creta)
„Se potessero i sospir miei“ (Imeneo)
Prelude und „Cara sposa“ (Rinaldo)
„Otton, qual portentoso“ /
„Voi che udite il mio lamento“ (Agrippina)
Duett „Vado e vivo“ (Faramondo)
Antonio Vivaldi
„Gelido in ogni vena“ (Il Farnace)
„Che d’ira generosa – Sorge
l’irato nembo“ (Orlando furioso)
Giusepe Sarti
„Lungi da te“ (Armida e Rinaldo)
Johann Adolf Hasse
„Se al labbro mio non credi“ (Artaserse)
Nicola Porpora
„Oh volesser gli Dei ... Dolce fresche aurette“ (Polifemo)
„Odi spietati Numi“/
“Tu spietato non sarai“ (Iphigenia)
Ferdinando Bertoni / Christoph Wilibald Gluck
„Addio, miei sospiri“ (Tancredi/Orfeo)
David Perez
„Ritorna in quest’alma“ (Solimano)
*19 Uhr Einführungsveranstaltung
Nacht der Countertenöre
„Vom Himmel hoch, da komm ich her“. Zur Adventszeit präsentiert die Reihe NDR Das Alte Werk ein Konzert für Weihnachtsmuffel: festlich, himmlisch, märchenhaft – alles, was das Herz begehrt. Und doch ist dieser Abend nicht dem Warten auf das Christkind verschrieben, sondern der Nacht der Countertenöre.
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Mo, 31.01.2011 | 20:00*
Hamburg, Laeiszhalle, Großer Saal
- Leitung
- Eduardo López Banzo
Georg Friedrich Händel
Concerto grossi op. 6
Nr. 1 G-Dur, Nr. 5 D-Dur,
Nr. 6 g-moll, Nr. 8 c-moll,
Nr. 10 d-moll, Nr. 11 A-Dur
*19 Uhr Einführungsveranstaltung
Al Ayre Español
Händel schrieb 1739 binnen eines Monats die Concerti grossi op. 6, die er dann wie Zwischenaktmusiken in seine Oratorien einfügte und als „New Concerto’s on several Instruments, never performed before“,
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Fr, 11.02.2011 | 20:00
Hamburg, Rolf-Liebermann-Studio, Oberstr. 120
- Leitung
- Christina Pluhar
- Solisten
- Lucilla Galeazzi, Gesang
Elisabeth Seitz, Psalterium
Marcello Vitale, Chitarra battente
Doron Sherwin Zink,
Boris Schmidt, Kontrabass
David Mayoral, Perkussion
Francesco Turrisi, Cembalo - Jazz-Solisten
- Claus Stötter, Trompete
Fiete Felsch, Saxophon, Flöte
Marcio Doctor, Perkussion
Improvisationen und Werke u. a. von
Girolamo Kapsberg
Santiago De Murica
Claudio Monteverdi
Henry Purcell
Maurizio Cazzati
Andrea Falconiero
Baroque meets Jazz
Christina Pluhar liebt bildhafte Vergleiche: „Stellen Sie sich vor, wie schwer es wäre, in 400 Jahren
improvisatorische Stile wie Jazz und Flamenco rekonstruieren zu wollen – ohne je eine Aufnahme dieser Musiker gehört zu haben.“ Gerade eine solche Sisyphos-Aufgabe hat sie sich mit ihrem Ensemble „L’Arpeggiata“ vorgenommen: die Interpretation italienischer Musik des 17. Jahrhunderts. „Improvisation ist eins der wichtigsten Elemente, das diese Musik lebendig macht“ erläutert Christina Pluhar. „In der alten Musik sammeln wir erst seit zehn, fünfzehn Jahren Erfahrungen damit. Ein Jazzmusiker macht sein ganzes Leben nichts anderes.“ In Hamburg trifft „L’Arpeggiata“ unter dem Motto „Baroque meets Jazz“ auf Musiker aus den Reihen der NDR Bigband. Die vier Improvisatoren bringen nicht nur moderne Klangfarben, sondern einen reichen Erfahrungsschatz mit - auch über die Grenzen des Jazz hinaus. „Was mich begeistert: Timing, Rhythmus, Energie, das kann man in jeder Musik wieder finden“ sagt Fiete Felsch, der unter anderem auch als klassischer Saxofonist brilliert. Und Percussionist Marcio Doctor hat in der Begegnung mit Folklore in der ganzen Welt gelernt: entscheidend ist das aufeinander Hören, um miteinander zu kommunizieren.
In Kooperation mit der NDR Bigband
Karten für den 11.02.2011 buchen sie hier
Sa, 12.02.2011 | 20:00
Hamburg, Rolf-Liebermann-Studio, Oberstr. 120
- Leitung
- Christina Pluhar
- Solisten
- Lucilla Galeazzi, Gesang
Elisabeth Seitz, Psalterium
Marcello Vitale, Chitarra battente
Doron Sherwin Zink,
Boris Schmidt, Kontrabass
David Mayoral, Perkussion
Francesco Turrisi, Cembalo - Jazz-Solisten
- Claus Stötter, Trompete
Fiete Felsch, Saxophon, Flöte
Marcio Doctor, Perkussion
Improvisationen und Werke u. a. von
Girolamo Kapsberg
Santiago De Murica
Claudio Monteverdi
Henry Purcell
Maurizio Cazzati
Andrea Falconiero
Baroque meets Jazz
Christina Pluhar liebt bildhafte Vergleiche: „Stellen Sie sich vor, wie schwer es wäre, in 400 Jahren
improvisatorische Stile wie Jazz und Flamenco rekonstruieren zu wollen – ohne je eine Aufnahme dieser Musiker gehört zu haben.“ Gerade eine solche Sisyphos-Aufgabe hat sie sich mit ihrem Ensemble „L’Arpeggiata“ vorgenommen: die Interpretation italienischer Musik des 17. Jahrhunderts. „Improvisation ist eins der wichtigsten Elemente, das diese Musik lebendig macht“ erläutert Christina Pluhar. „In der alten Musik sammeln wir erst seit zehn, fünfzehn Jahren Erfahrungen damit. Ein Jazzmusiker macht sein ganzes Leben nichts anderes.“ In Hamburg trifft „L’Arpeggiata“ unter dem Motto „Baroque meets Jazz“ auf Musiker aus den Reihen der NDR Bigband. Die vier Improvisatoren bringen nicht nur moderne Klangfarben, sondern einen reichen Erfahrungsschatz mit - auch über die Grenzen des Jazz hinaus. „Was mich begeistert: Timing, Rhythmus, Energie, das kann man in jeder Musik wieder finden“ sagt Fiete Felsch, der unter anderem auch als klassischer Saxofonist brilliert. Und Percussionist Marcio Doctor hat in der Begegnung mit Folklore in der ganzen Welt gelernt: entscheidend ist das aufeinander Hören, um miteinander zu kommunizieren.
In Kooperation mit der NDR Bigband
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Mo, 21.03.2011 | 20:00*
Hamburg, Laeiszhalle, Großer Saal
- Leitung
- Skip Sempé
Terpischore: Muse de la Danse
Tänze der Renaissance aus der Sammlung „Terpsichore“ (1612) von Michael Praetorius sowie von Anthony Holborne, John Dowland, Samuel Scheidt, William Brade und Moritz Landgraf von Hessen
*19 Uhr Einführungsveranstaltung
Capriccio Stravagante Renaissance Orchestra
In Kalifornien wurde er geboren, in New Orleans wuchs er auf: der Cembalist Skip Sempé, ein Entdecker der Alten Musik, der aus der Neuen Welt kommt. „Aber trotz meiner Herkunft hörte ich vor allem anderen die Musik der Renaissance“, verrät Sempé. „Aus der Tradition des Jazz eignete ich mir die Praxis der Improvisation an, das spontane Musizieren, die Kunst, Schweres leicht erscheinen zu lassen. Der Tanz spielt auch in Renaissance und Barock eine Hauptrolle. Der Aha Effekt, das Unerwartete der Tanzmusik – zumindest in guten Aufführungen – ergibt sich aus der Spannung zwischen Regel und Unregelmäßigkeit, in Rhythmus und Bewegung. Tanzmusik verlangt
Überraschungen und Brillanz, und deshalb muss sie wohlkalkuliert und zugleich aus dem Stegreif gespielt werden.“
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Di, 05.04.2011 | 20:00
Hamburg, Rolf-Liebermann-Studio, Oberstr. 120
- Solisten
- Rüdiger Lotter, Violine und
Barockvioline
Axel Wolf, Laute
Olga Watts, Cembalo
Irvine Arditti, Violine
Heinrich Ignaz Franz Biber
Partia Nr. 3 A-Dur für zwei Violinen und B. c.
Sonate F-Dur für Violine solo und B. c.
Partia Nr. 6 D-Dur für zwei Violinen und B. c.
(aus der Sammlung Harmonia artificiosa-ariosa, 1694)
Luciano Berio
Duetti für zwei Violinen
Sequenza für Violine solo
Johann Sebastian Bach
Chaconne aus der Partita
Nr. 2 d-moll für Violine solo BWV 1004
Brian Ferneyhough
Intermedio alla ciaccona für Violine solo
Tôru Takemitsu
Rocking Mirror Daybreak für zwei Violinen
Lyriarte & Irvine Arditti
Die Idee erscheint ebenso radikal wie unerhört kühn: Musik für eine Stimme, die gleichwohl allen Klangraum und Reichtum der Mehrstimmigkeit in sich trägt. Dabei setzte Johann Sebastian Bach mit seinen Sonaten und Partiten „a Violino senza Baßo accompagnato“ nicht allein auf die Fertigkeiten des Geigers im Akkordspiel. Ihm genügt die einfache Linie, um polyphone Verflechtungen zu suggerieren, Mittel- und Gegenstimmen anzudeuten, harmonische Zauberbilder in Kadenzen und gebrochenen Akkorden zu projizieren, Standorte zu wechseln und Perspektiven zu schaffen.
in Kooperation mit NDR das neue werk
Karten für den 05.04.2011 buchen sie hier
Mo, 02.05.2011 | 20:00*
Hamburg, Laeiszhalle, Großer Saal
- Leitung
- Gottfried von der Goltz
- Solistin
- Veronique Gens, Mezzosopran
Jean-Baptiste Lully
Suite aus „Roland“ LWV 65
Michel Pignolet de Monteclair
„Le dépit généreux“ Kantate für Sopran, Flöte, Violine und B. c.
Jean-Féry Rebel
„Les Caractères de la Danse“
Jean-Marie Leclair
Konzert a-moll für Violine, Streicher und B. c.
Jean-Philipe Rameau
Suite und Arien aus „Dardanus“
*19 Uhr Einführungsveranstaltung
Freiburger Barockorchester
Gottfried von der Goltz und das Freiburger Barockorchester widmen sich an diesem Abend exklusiv der Musik Frankreichs, dem Grand Siècle und seinen Erben: von Jean-Baptiste Lully, dem Hofkomponisten des Sonnenkönigs und „Diktator der Musik in Frankreich“ (Romain Rolland) über Jean-Féry Rebel und Jean-Marie Leclair „l’aîné“, die den Tanz und die Musik mit Forschergeist und Experimentierlust ergründeten, bis zu Jean-Philippe Rameau, der die aristokratische Kunst der Tragédie erneuerte. Niemand wäre berufener, dieser Epoche, dem Goldenen Zeitalter der französischen Musik, Stimme und Statur zu verleihen als die Sopranistin Véronique Gens, eine Diva ohne Allüren, eine Primadonna der intelligentesten Gesangskunst.
Karten für den 02.05.2011 buchen sie hier
Di, 07.06.2011 | 20:00
Hamburg, Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2
- Solisten
- Jordi Savall, Gamben und Leitung
Andrew Lawrence-King, Irische Harfe und Psalterium
Pedro Estevan, Perkussion
Werke u.a. von
Niel Gow,
William Marshall,
Nathaniel Gow,
W. B. Laybourn
Jordi Savall "Die vier Elemente"
Aus Anlass der Ausstellung "William Turner. Maler der Elemente" wird Jordi Savall gemeinsam mit dem Harfenisten Andrew Lawrence-King und dem Schlagzeuger Pedro Estevan englische, schottische und irische Musik aus der Epoche des visionären Landschaftsmalers musizieren.
In Kooperation mit dem Bucerius Kunstforum.
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Kartenverkauf
Sie benötigen für die Online-Buchung mindestens den Internet Explorer 7.0.
Einzelkartenpreise*
Laeiszhalle
Preiskategorie I: € 32,–
Preiskategorie II: € 27,–
Preiskategorie III: € 20,–
Preiskategorie IV: € 15,–
Partiturplätze: € 8,–
Bucerius Kunstforum
Karten: € 20,-
Rolf-Liebermann-Studio | St. Johannis Harvestehude
Karten: € 16,-
* zuzüglich Gebühren
Karten erhalten Sie auch im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstr. 7, 1. OG, 20095 Hamburg oder unter Tel. 0180 / 1 78 79 80 (zum Ortstarif für Anrufe aus dem deutschen Festnetz, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobikfunknetz).
Gerne können Sie Ihre Tickets auch per E-Mail bestellen: ticketshop@ndr.de
Service
Parken am Konzertabend
Als Konzertbesucher erhalten Sie einen günstigen Parktarif im Parkhaus am Gänsemarkt. Codieren Sie einfach Ihr Parkticket an den Lesegeräten in den Garderobengängen der Laeiszhalle. Als Besucher der Laeiszhalle zahlen Sie dann nur den Pauschalpreis von € 4,50 im Parkhaus am Gänsemarkt.
Weitere Informationen: http://www.elbphilharmonie.de/anfahrt.de