Der Dirigent Eschenbach zu Gast beim NDR Elbphilharmonie Orchester
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Christoph Eschenbach: Hindemiths Requiem

Januar 18, 2018, 20:00

Elbphilharmonie, Großer Saal, Hamburg
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zzt. nicht verfügbar
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Januar 19, 2018, 20:00

Elbphilharmonie, Großer Saal, Hamburg
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Programm

Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 „Unvollendete“

Paul Hindemith: When Lilacs Last in the Dooryard Bloom'd – A Requiem for Those We Love

Besetzung

Dirigent
Christoph Eschenbach
Mezzosopran
Gerhild Romberger
Bariton
Matthias Goerne
Orchester
NDR Elbphilharmonie Orchester

Hinweis für Ermäßigungen:
Wir weisen darauf hin, dass Rabattierungen (NDR Kultur Karte, Elbphilharmonie Card, U 30 & Schwerbehinderung) für die Konzerte des NDR Elbphilharmonie Orchesters im neuem Konzerthaus ab 1.1.2017 kontingentiert sind.

Ein gewerblicher Weiterverkauf der Tickets an Dritte ist nicht gestattet und hat die Sperrung dieser Karten zur Folge.

Eine Einführungsveranstaltung findet jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn statt.

Christoph Eschenbach mit Hindemiths Requiem

Für die Musik von Paul Hindemith hat Christoph Eschenbach sich beim NDR Elbphilharmonie Orchester wiederholt eingesetzt. Eine gemeinsam eingespielte Hindemith-CD erhielt 2014 einen Grammy Award. Nun hat Eschenbach ein Werk von Hindemith aufs Programm gesetzt, das zwei große US-Präsidenten ehrt. Die Textvorlage zu "When Lilacs Last in the Dooryard Bloom'd - A Requiem for Those We Love" bilden Worte, die der Dichter Walt Whitmann dem Gedenken an Abraham Lincoln widmete. Geschrieben wurde Hindemiths Trauermusik im Andenken an Franklin D. Roosevelt. Ursprünglich hatte Hindemith geplant, dem Werk in Anspielung an Brahms' "Deutsches Requiem" zu geben; schlielich beließ er es bei dem poetischen, bei Whitman entlehnten Titel. Unter US-Kritikern galt Hindemith Requiem gleichwohl als ein "profunde amerikanisches Werk".
Den Ausdruck von Trauer und Hoffnung hören viele Interpreten auch in Schuberts "Unvollendeter" heraus. Die Sinfonie gehört zum absoluten Kernrepertoire der deutschen Romantik. Nachdem er bis dahin mit leichter Hand bereits sechs Sinfonien komponiert hatte, brachte das Jahr 1821 für den jungen Franz Schubert ungeahnte Schwierigkeiten: Dreimal setzte er in diesem Jahr an, eine Sinfonie zu komponieren, dreimal gab er das Projekt unfertig wieder auf. Das berühmteste Zeugnis dieses genialen "Scheiterns" ist unter dem Namen "Unvollendete" in die Muskgeschichte eingegangen. Warum Schubert die Komposition abbrach, darüber rätseln bis heute die Gelehrten. Das Stück mag unvollendet geblieben sein, zu einer vollständigen Sinfonie hätten noch zwei weitere Sätze gehört, doch die Musik ist vollkommen.

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