Matthias Goerne im Portrait

NDR Elbphilharmonie Orchester: Andrés Orozco-Estrada & Matthias Goerne in Kiel

Sa 24. September 2022 18:00 Uhr

Kiel, Wunderino Arena

Der Vorverkauf startet am 18. Juli 2022 um 9 Uhr.

ab 16,00 €
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Programm

Gustav Mahler
Lieder aus "Des Knaben Wunderhorn"

Dmitrij Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Künstler

  • Dirigent
    Andrés Orozco-Estrada
  • Bariton
    Matthias Goerne
  • Orchester
    NDR Elbphilharmonie Orchester

Informationen zur Veranstaltung

Bitte tagesaktuelle Corona-Regelungen beachten!
Das Konzert findet nach den am Veranstaltungstag gültigen Corona-Regeln für Schleswig-Holstein statt.

NDR Elbphilharmonie Orchester: Andrés Orozco-Estrada & Matthias Goerne in Kiel

Matthias Goerne und Andrés Orozco-Estrada durchstreifen mit Mahler-Liedern und Schostakowitschs Fünfter zusammen mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester den Kosmos des Lebens in all seinen Facetten.

Mahler - tragisch und humorvoll zugleich

"Das sind Felsblöcke, aus denen jeder das Seine formen darf", sagte Gustav Mahler über die Volksliedsammlung "Des Knaben Wunderhorn" und nahm sie als Vorlage für seine gleichnamige Liedsammlung. Geschichten, die alle Facetten des Lebens umspannen, von junger Liebe und Naturbeschreibungen bis hin zu Kriegsszenen und Gedanken über das Diesseits und Jenseits - tragisch, humorvoll und oft voll beißender Satire. Gustav Mahler formte aus den Texten plastische Theaterszenen, in denen der Solist in einer Person auch den Dialog eines Liebespaares verkörpert.

Goerne - "Urgewalt mit jungfräulicher Höhe"

Die Lieder sind wie gemacht für Bariton Matthias Goerne. Schließlich schrieb "Der Tagesspiegel" über die Ausdruckskraft des Sängers: "eine Urgewalt, die innerhalb des gleichen Atemzugs ins Lichte, Helle, in fast jungfräuliche Höhen gleitet." An seiner Seite führt der gefragte kolumbianische Dirigent Andrés Orozco-Estrada das NDR Elbphilharmonie Orchester durch das Programm.

Schostakowitsch 5 - fragile Doppelbödigkeit

Dmitrij Schostakowitschs Sinfonie Nr. 5 weist eine Doppelbödigkeit auf, die der Komponist an Mahler studiert hatte. Lebhafte Tänze schlagen ins Groteske um, und hinter dem grandiosen Finale steckt ein Trauermarsch. 1937 unter dem Stalin-Terror entstanden, vollbrachte Schostakowitsch mit diesem Werk eine Gratwanderung: Er diente sich dem Regime an - und wob zugleich kritische Botschaften ein, die nur ein musikalisch geschultes Ohr versteht.

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