Das Junge Philharmonische Orchester Niedersachsen im Großen Sendesaal des NDR
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JPON Sommerkonzert – Ein Heldenleben

August 12, 2017, 17:00

NDR Großer Sendesaal, Hannover
Barrierefreiheit
ab 13,00 €
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Programm

Das Junge Philharmonische Orchester Niedersachsen mit dem Solisten Simon Etzold unter der Leitung von Andreas Schüller, Chefdirigent der Staatsoperette Dresden

Ludwig van Beethoven
Leonoren-Ouvertüre Nr. 3, op. 72b

Keiko Abe
Prism Rhapsody für Marimba und Orchester

Richard Strauss
Salomes Tanz, op. 54

Richard Strauss
Ein Heldenleben, op. 40

Besetzung

Dirigent
Andreas Schüller
Marimba
Simon Etzold

Das Junge Philharmonische Orchester Niedersachsen gibt sein drittes Konzert der diesjährigen Sommertournee im Großen Sendesaal des NDR in Hannover. Mit seiner besonderen und bunten Mischung aus angehenden Profis, Musikstudierenden und ambitionierten Liebhabern ist das JPON seit vielen Jahren in der deutschen Orchesterlandschaft etabliert. Unter der exzellenten musikalischen Führung des Dirigenten Andreas Schüller, Chefdirigent der Staatsoperette Dresden, bringen die 120 Musiker auch in diesem Sommer große sinfonische Werke auf die Bühne.

Den Auftakt des Abends bildet die Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 von Ludwig van Beethoven, die den Stimmungs- und Spannungsbogen der Fidelio-Oper in allen Höhen und Tiefen musikalisch nachzeichnet. In der folgenden Prism Rhapsody stellt die japanische Komponistin Keiko Abe die weit gefächerte Ausdruckspalette der Marimba in den Mittelpunkt ihres vielseitigen Klangspektakels. Dies erfordert vom Solisten Simon Etzold – Soloschlagzeuger der Dresdner Staatskapelle, langjähriges Mitglied des JPON und Absolvent der Musikhochschule Hannover – außerordentliche Virtuosität und musikalische Ausdrucksfähigkeit.

Anschließend wird das Publikum durch zwei Werke des Spätromantikers Richard Strauss geführt. Nach dem verführerischen Genuss der schwülen, sinnlichen Melodien aus Salomes Tanz werden die Zuhörer in der zweiten Konzerthälfte auf die Reise eines siegreichen Kämpfers und seiner Gefährtin mitgenommen: Die Tondichtung Ein Heldenleben stellt ungestüme und lyrisch-verträumte Passagen gegenüber und zeichnet sich vor allem durch die ungeheure Farbenpracht der Instrumentation aus.

Das JPON spielt frisch und mit einzigartiger Wucht. Ein außergewöhnliches Klangerlebnis zwischen Wagemut und Sicherheit, das frei ist von Alltagsroutine. Neben dem sinfonischen Sommerprogramm spielt das Orchester mehrfach im Jahr zusammen mit Kantoreien und freien Chören weitere attraktive Programme. Die Teilnahme an den Projekten, die bis auf die zweiwöchige Sommerarbeitsphase meist an einem verlängerten Wochenende stattfinden, ist für die Musiker generell kostenlos.

Das 1989 ins Leben gerufene Orchester ist seit jeher ehrenamtlich organisiert und lebt vom freiwilligen Engagement seiner Mitglieder. Neben den intensiven Proben und Konzerten auf professionellem Niveau bleibt auch viel Zeit, alte Freundschaften zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. So ist der einzigartige "JPON-Geist" entstanden, der seit über einem Vierteljahrhundert Musiker und Zuhörer in seinen Bann zieht.

„Ein starkes Kollektiv“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 2016)

„Höchste Konzentration und meisterliche Spieltechnik“ (Rheiderland-Zeitung, 2016)


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