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Falco – Das Musical

Das Musical über die zerissene Kultfigur Falco

Falco - Das Musical

Falco – eine Legende wird wieder zum Leben erweckt! Mit Rock Me Amadeus schaffte es Falco in den US-Billboard-Charts als einziges deutschsprachiges Lied an die Spitze. Anfang 2019 wird nun die Geschichte der schillernden und komplexen Figur erneut auf der Bühne erzählt. Bereits über 250.000 Besucher wurden bisher von Falco – Das Musical fasziniert.

Biografie Falco

Falco (Johann „Hans“ Hölzel) wurde am 19. Februar 1957 als Sohn von Maria und Alois Hölzel in Wien geboren. Er ist der einzige Überlebende von Drillingen und wuchs als Einzelkind unter einfachen Verhältnissen in Wien auf. Seine musikalische Begabung wurde schon früh erkannt. Besonders die Musik von Elvis Presley und den Beatles hat den jungen Falco begeistert. Mit fünf Jahren wurde sogar ein absolutes Gehör bestätigt. Nachdem sein Vater die Familie verließ, baute Falco eine enges Verhältnis zu seiner Mutter auf. Nachdem er die Schule und Lehre zum Bürokaufmann abbrach, gründete er zusammen mit Freunden seine erste Band Umspannwerk. Während seines freiwilligen Präsenzdienstes beim Bundesheer begann er E-Gitarre und sein Lieblingsinstrument, den E-Bass, zu spielen. Ein Studium am Wiener Musikkonservatorium brach er nach einem Semester ab, um sich seiner Musik zu widmen.

Musikalische Anfänge (1977-1980)

In West-Berlin trat Falco als Jazz-Bassist auf und kam das erste Mal in Berührung mit der Musikszene. 1978 beeindruckte der DDR Skispringer Falko Weißpflog im Rahmen der Vierschanzentournee Falco so sehr, dass er daraufhin beschloss, diesen Namen anzunehmen. Aufgrund einer angestrebten internationalen Karriere, änderte er die Schreibweise des Namens zu Falco. In Wien erreichte der Musiker erste Bekanntheit durch ein avantgardistisches Rocktheater und die politische Anarcho-Band Drahdiwaberl. Auch seine exaltierte Seite kristallisierte sich bei Auftritten heraus, indem er seine Designerkleidung durch Plastiküberzüge schützte. Falcos Eigenkomposition Ganz Wien, welches den Drogenkonsum in Wien thematisiert, wurde zum Underground-Hit in Wien.

Falcos erste Alben (1981–1984)

Bei einem Konzert seiner Band Drahdiwaberl bekam er einen Plattenvertrag angeboten. Nach der Veröffentlichung des ersten Studio-Albums Psychoterror kam Der Kommissar auf den Markt und stellte sich als weltweiten Erfolg heraus. Der Song gilt als erster kommerziell erfolgreiche Rap-Song eines Weißen. Das Album Einzelhaft wurde 1982 veröffentlicht und verkaufte sich weltweit über ein dreiviertel Millionen Mal.

Internationaler Durchbruch (1985–1987)

Mit neuen Produzenten veröffentlichte der Österreicher sein Album Falco 3. Von Milos Formans Kinofilm Amadeus beeinflusst, schrieb Falco sein größten Hit: Rock Me Amadeus. Dieser erlangte in Europa mehrere Spitzenpositionen und erreichte den ersten Platz der US-amerikanischen Billboard-Charts. Damit erreichte Falco Weltstatus. Der Musiker begann daran zu zweifeln, ob er diesen Erfolg noch übertreffen könne. Gleichzeitig begannen heftige Kontroverse über den Inhalt seines Songs Jeanny. Diverse Sendeanstalten spielten das Lied nicht, da der Inhalt Gewalttaten verherrlichen soll. Dieser Boykott sorge für einen Anstieg der Verkaufszahlen. Nach seiner Tournee durch Österreich, Deutschland, die Schweiz und Japan beschloss Falco seine internationale Karriere aufgrund von Heimweh zu beenden.

Rückschläge (1988–1991)

Nachdem Falco körperlich und psychisch angeschlagen von seiner Welttournee zurückkehrte, zog er sich zurück. Die Veröffentlichung des Titeltracks von Emotional war in den Charts nur mäßig erfolgreich. Die Arbeit an seinem nächsten Album wurde wegen mangelhafter Qualität eingestellt, jedoch 1988 wieder aufgenommen. Zusammen mit seinen Produzenten konnte Falco sein Album Wiener Blut doch veröffentlichen, welches jedoch keinen anhaltenen kommerziellen Erfolg versprach. Aufgrund der geringen Nachfrage wurde nach einem Konzert die geplante Europatournee abgesagt. Zusammen mit dem Misserfolg des neuen Albums Data de Groove stellt dies Falcos kommerziellen Tiefpunkt dar.

Comeback und sein Mut zum Stilwechsel (1992–1997)

Sein im Herbst 1992 erschienenes Album Nachtflug konnte besonders in Österreich an seine alten Erfolge anknüpfen. Die positive Resonanz führte dazu, dass Falco sich entschied im Mai 1993 wieder auf Europa-Tournee zu gehen. Falco fing an mit seinem Musikstil zu experimentieren. Neben seinen Pop-, Rock- und Hip-Hop-Stil probierte er sich auch an anderen Genres wie beispielsweise Techno. Im Sommer 1996 wurde Falcos letzter Song Naked veröffentlicht, welches sich jedoch als Misserfolg herausstellte. An Silvester 1997 trat Falco das letzten Mal auf der Bühne auf.

Tod einer Kultfigur

Am 06. Februar 1998 wurde Falco in einen Autounfall in der Dominikanischen Republik verwickelt, bei dem ein Bus seinen Geländewagen rammte. Bei der Obduktion konnte ein Blutalkoholwert von 1,5% sowie eine erhebliche Menge von Kokain und THC festgestellt werden. Bis heute kursieren Gerüchte, ob sich die Musiklegende selbst tötete.

Falco – Das Musical: Zum dritten Mal auf der Bühne

Programm

Die Musical-Hommage an das größte Genie der deutschsprachigen Pop-und Rap-Geschichte beginnt mit dem tragischen Autounfall in der Dominikanische Republik. Falco ist tot! Die Besucher werden durch das Leben des schillernden und extrovertierten Musikers geführt. In der zweistündigen Show werden markante Stationen im Leben Falcos mit bildgewaltigen Projektionen, Tanz und Gesang dargestellt. Die Besucher bekommen einen tiefen Einblick, unter Anderen durch Videosequenzen, in die Gedanken des Popstars. Die Zerrissenheit des Musikers wird durch die allegorischen Figuren Jeanny und Ana Conda dargestellt. Besonders in den Vordergrund gerückt werden die Höhen und Tiefen sowie der Selbstzerstörungstrieb des Musikers. Alle früheren als auch neuen Hits wie beispielsweise Der Kommissar, Ganz Wien, Jeanny, Vienna Calling, Out of the Dark und natürlich Rock Me Amadeus werden auf der Bühne mit extravaganten Tanzeinlagen präsentiert.

Besetzung

Für Falco – Das Musical wurde ein erstklassiges Ensemble zusammengestellt. Der Hauptcharakter Falco wird von den weltbesten Falco-Darstellern Alexander Kerbst und Stefan Wessel dargestellt. Die Leitung der Live-Band übernimmt Falcos ehemalige Bandleader Thomas Rabitsch. Maßgeblich zu der Entwicklung des Musical-Konzeptes beigetragen hat auch Falcos ehemaliger Manager Horst Bork. Tänzerinnen und Tänzer runden das Live-Spektakel mit faszinierenden Choreografien ab.
Werfen Sie einen Blick in die Besetzungslisten:

Darsteller
Falco Alexander Kerbst
Falco (2. Besetzung) Stefan Wessel
Ana Conda Stefanie Kock
Ana Conda (2. Besetzung) Alice Wittmer
Manager Sebastian Achilles
Manager Fritz Barth
Jeanny Julia Fechter
Jeanny Nike Tiecke

Tänzerinnen und Tänzer
Dance Captain Paul Hilgedieck
Assistant Dance Captain Evelyn Weinzettl
Tänzerin Michalina Sziwa
Tänzerin Yasmin Lee Hepburn
Tänzer Tim Olcay
Tänzer Marlon Courbin

Band
E-Gitarre Tobias Faulhammer
Saxophon Florian Fuss
Bass Fabian Möltner
Schlagzeug Steve Matyus
Keyboard Max Tschida

Tourneestädte und Presseberichte

Das Musical über den Popstar Falco ist ab dem 02. Januar 2019 wieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf der Bühne zu erleben. Auch in Norddeutschland macht das Ensemble Halt. Neben Hamburg stehen noch Lübeck, Hannover, Rostock, Bremen und Braunschweig mit auf dem Tourneeplan.

Die Presse ist sich einig: Falco – Das Musical lohnt sich!

Eine Legende wurde wiederbelebt. – Focus Online

Die Körpersprache, die Bewegungen, die unglaublich intensive Stimme – alles Falco!
-Passauer Neue Presse

Authentisch und ehrlich… ein Fenster auf die verletzte Seele eines komplizierten Menschen. -Augsburger Allgemeine

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