Slow Burn

William Forsythe zählt zu den bedeutendsten Choreografen unserer Zeit. Im Zentrum von Blake Works V (The Barre Project) steht die Ballettstange („barre“) als visuelles und inhaltliches Leitmotiv. Während der Pandemie 2020 wurde sie für viele Tänzerinnen zum wichtigsten Trainingsmittel – oft improvisiert im eigenen Zuhause. In diesem Kontext entstand The Barre Project (Blake Works II) zunächst über Zoom und wurde 2021 uraufgeführt. Inspiriert von den Elektro-Pop-Kompositionen von James Blake entwickelte Forsythe das Werk kontinuierlich weiter bis zur heutigen Bühnenfassung. Seine Choreografie verbindet klassische Eleganz mit spürbarer Tanzfreude.
„Lass dir alles geschehen: Schönheit und Schrecken.“ Dieses Rilke-Zitat prägt Aszure Bartons Slow Burn. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, ergänzt durch eindrucksvolle Gruppenszenen. Barton hebt die oft unterschätzte Stärke, Weisheit und Geduld älterer Frauen hervor. Die Neukomposition von Ambrose Akinmusire für großes Orchester verleiht dem Stück eine filmische Klangwelt. Die Kostüme von Michelle Jank entstehen nach dem Prinzip „working with what’s there“ aus recycelten Materialien des Fundus der Hamburgischen Staatsoper.

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1 Termin
28.06.2026

Termine

28. Juni 2026 28.06.2026 So, 18:00 Uhr
Hamburg
Hamburgische Staatsoper
ab 29,30 €
Tickets

"Slow burn": das sich langsam aufbauende Heranreifen von tiefen Gefühlen.

William Forsythe zählt zu den bedeutendsten Choreografen unserer Zeit. Im Zentrum von Blake Works V (The Barre Project) steht die Ballettstange („barre“) als visuelles und inhaltliches Leitmotiv. Während der Pandemie 2020 wurde sie für viele Tänzerinnen zum wichtigsten Trainingsmittel – oft improvisiert im eigenen Zuhause. In diesem Kontext entstand The Barre Project (Blake Works II) zunächst über Zoom und wurde 2021 uraufgeführt. Inspiriert von den Elektro-Pop-Kompositionen von James Blake entwickelte Forsythe das Werk kontinuierlich weiter bis zur heutigen Bühnenfassung. Seine Choreografie verbindet klassische Eleganz mit spürbarer Tanzfreude.

Lass dir alles geschehen: Schönheit und Schrecken.“ Dieses Rilke-Zitat prägt Aszure Bartons Slow Burn. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, ergänzt durch eindrucksvolle Gruppenszenen. Barton hebt die oft unterschätzte Stärke, Weisheit und Geduld älterer Frauen hervor. Die Neukomposition von Ambrose Akinmusire für großes Orchester verleiht dem Stück eine filmische Klangwelt. Die Kostüme von Michelle Jank entstehen nach dem Prinzip „working with what’s there“ aus recycelten Materialien des Fundus der Hamburgischen Staatsoper.

Werden Sie sich Zeit lassen, sich diesem Abend zu nähern oder sind Sie eher der Typ Liebe auf den ersten Blick?

Besetzung

  • Choreografie
    Aszure Barton
  • Musikalische Leitung
    Luciano Di Martino
  • Ballett Ensemble
    Hamburg Ballett
  • Orchester
    Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

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