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Oper: Frauenliebe und -sterben

Die Zeiten ändern sich, der Ort nicht. Tobias Kratzer, Regisseur von Frauenliebe und -sterben, verbindet Meisterwerke dreier Komponisten und ummantelt sie mit einer Erzählung, die einem großen Familienepos gleicht. Dabei werden aus den vermeintlichen Einzelschicksalen Panoramen von Sitte und Moral unserer Vergangenheit und Gegenwart. Robert Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben – 1840 ereignet sich ein Frauenschicksal, wie es unzählige gab: erste Liebe, Heirat, Ehe, Geburt und schließlich Tod der Frau. Die Gefühle der namenlosen Protagonistin kreisen um die Bedürfnisse des Mannes, der sich mehr und mehr von ihr entfernt.
Eine Generation später bringt der jetzige Hausherr, Herzog Blaubart, eine neue Frau mit nach Hause: Judith. Die beiden ziehen sich magisch an – sie fasziniert vom mysteriösen Fremden, er von ihrem Glanz. Doch nach und nach entdeckt Judith Blaubarts früheres Leben samt den dort lauernden Abgründen. Und wieder ein Zeitsprung: In der Florentinischen Tragödie erkennen wir ein gänzlich neues Ehekonstrukt – bürgerlich, aber durchaus liberal. Als Simone seine Frau Bianca bei einer Affäre mit dem jungen Guido ertappt, verzeiht er ihr. Doch mehr und mehr dominieren traditionelle Geschlechterrollen. Die ménage à trois eskaliert. Kurzum: Begehren die Menschen in allen Zeiten gleich? Wo liegen Unterschiede?

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5 Termine
22.04.26 – 22.05.26

Termine

22. April 2026 22.04.2026 Mi, 19:00 Uhr
Hamburg
Hamburgische Staatsoper
ab 25,60 €
Tickets
25. April 2026 25.04.2026 Sa, 19:00 Uhr
Hamburg
Hamburgische Staatsoper
ab 30,40 €
Tickets
15. Mai 2026 15.05.2026 Fr, 19:00 Uhr
Hamburg
Hamburgische Staatsoper
ab 29,30 €
Tickets
20. Mai 2026 20.05.2026 Mi, 19:00 Uhr
Hamburg
Hamburgische Staatsoper

Hinweis: Die für den 20.04.2026 in Hamburg geplante Veranstaltung wurde auf den 20.05.2026 verlegt.

ab 25,60 €
Tickets
22. Mai 2026 22.05.2026 Fr, 19:00 Uhr
Hamburg
Hamburgische Staatsoper
ab 29,30 €
Tickets

Die Gefühle der namenlosen Frau kreisen um die Bedürfnisse eines Mannes.

Die Zeiten ändern sich, der Ort nicht. Tobias Kratzer, Regisseur von Frauenliebe und -sterben, verbindet Meisterwerke dreier Komponisten und ummantelt sie mit einer Erzählung, die einem großen Familienepos gleicht. Dabei werden aus den vermeintlichen Einzelschicksalen Panoramen von Sitte und Moral unserer Vergangenheit und Gegenwart. Robert Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben – 1840 ereignet sich ein Frauenschicksal, wie es unzählige gab: erste Liebe, Heirat, Ehe, Geburt und schließlich Tod der Frau. Die Gefühle der namenlosen Protagonistin kreisen um die Bedürfnisse des Mannes, der sich mehr und mehr von ihr entfernt.

Eine Generation später bringt der jetzige Hausherr, Herzog Blaubart, eine neue Frau mit nach Hause: Judith. Die beiden ziehen sich magisch an – sie fasziniert vom mysteriösen Fremden, er von ihrem Glanz. Doch nach und nach entdeckt Judith Blaubarts früheres Leben samt den dort lauernden Abgründen. Und wieder ein Zeitsprung: In der Florentinischen Tragödie erkennen wir ein gänzlich neues Ehekonstrukt – bürgerlich, aber durchaus liberal. Als Simone seine Frau Bianca bei einer Affäre mit dem jungen Guido ertappt, verzeiht er ihr. Doch mehr und mehr dominieren traditionelle Geschlechterrollen. Die ménage à trois eskaliert. Kurzum: Begehren die Menschen in allen Zeiten gleich? Wo liegen Unterschiede?

Begehren wir in allen Zeiten gleich?

...mit Musik von Schumann, Bartók und Zemlinsky

Besetzung

  • Leitung
    Karina Canellakis
  • Inszenierung
    Tobias Kratzer
  • Bühnenbild
    Rainer Sellmaier
  • Orchester
    Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

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