Deutsche Kabarettisten
Die Anfänge des Kabarett liegen weit in der Vergangenheit Anfang der 1880er Jahre in Paris. Mit dem cabaret artistique von Rodolphe Salis wurde das erste Kabarett eröffnet. Schnell fand die neue Kunstform großen Anklang und verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Auch in Deutschland feierte das Kabarett seine Blütezeit. In diesem Artikel erhalten Sie alle Informationen über den Kabarett-Begriff, die Geschichte des deutschen Kabarett sowie einen Überblick über frühere und aktuelle deutsche Kabarettisten. Das Kabarett ist eine Kleinkunstform, in der darstellende Kunst (schauspielerische Szenen, Monologe, Dialoge und Pantomime), Lyrik (Gedichte, Balladen) oder Musik oft in Form der Satire oder Polemik miteinander verknüpft werden. Die Intention dieser Kleinkunstform ist es gesellschaftskritisch, komisch-unterhaltend und/oder künstlerisch-ästhetisch zu sein. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen Kabarett zu Comedy und Stand-up-Comedy. Derzeitige bekannte Entertainer wie zum Beispiel Michael Mittermeier, Django Asül, Josef Hader oder Alfred Dorfer können nur schwer eindeutig dem Kabarett oder der Comedy zugeordnet werden. Im Vordergrund eines Kabarett steht oft eine pointierte Kritik öffentlicher Ereignisse oder Personen aus der Politik und Gesellschaft. Bei der Comedy und Stand-up-Comedy werden eher die komische Schilderung von Konflikten mit der eigenen Umwelt fokussiert. Durch die Verbindung vom Schauspiel mit seinen epischen und dramatischen Elementen, Lyrik und Musik entstehen viele unterschiedliche Kabarettformen. Zu den häufigsten Stilelementen des Kabarett zählen die Satire und Parodie, die sich dann in einem Sketch ausdrücken, sowie Sarkasmus und Ironie.