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NDR Ticketshop Magazin

In vielen Städten in Norddeutschland ist der NDR Ticketshop die Anlaufstelle für Konzertkarten vieler Events in der Region. Von klassischen Konzerten der NDR Radiophilharmonie bis hin zu Festivals der NDR Programme, bei denen Weltstars die Bühne stürmen – wenn im Norden was los ist, bekommen Sie bei uns die Tickets. Dieses Musik- und Kulturmagazin wurde geschaffen, um Ihnen die ganze Vielfalt des Ticketshops noch näher zu bringen.

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David Hasselhoff Tour 2019

Der US-amerikanische Schauspieler und Sänger David Hasselhoff ist erst durch seine Schauspielkünste in der Serie Knight Rider und später in der Kultserie Baywatch bekannt geworden. Für seine schauspielerische Leistung wurde er mit einem Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood geehrt. Seine musikalische Leistungen wurden mit weltweit über 43 Platin- und Goldpreisen ausgezeichnet. 2019 geht er nun auf seine große David Hasselhoff Tour! David Michael Hasselhoff wurde am 17. Juli 1952 in Maryland geboren. Die Wurzeln seines Vaters liegen in Völkersen, nahe von Bremen. Seine Mutter bringt englische Wurzeln mit. Bevor Hasselhoff Popularität erlangte, studierte er am California Institute of the Arts. Erste schauspielerische Erfolge erfuhr David Hasselhoff durch sein Mitwirken in der US-amerikanischen Seifenoper The Young and the Restless. In der Serie, die in Deutschland unter dem Namen Schatten der Leidenschaft ausgestrahlt wurde, spielte er den jugendlichen Verführer Dr. Snapper Foster. Seit der Promotion-Fotos für die Serie, auf denen er Lederjacke und Badehose trug, gilt Hasselhoff als männliches Sexsymbol. Des Weiteren wirkte er 1979 bei der italienischen Star-Wars-Kopie Star Crash – Sterne im Duell mit. Seinen internationalen Durchbruch erzielte David Hasselhoff mit seiner Rolle in der Serie Knight Rider, welche von 1982 bis 1986 produziert wurde. Die Serie entwickelte sich zu einem Kult und war in den 1980er Jahren die meistgesehene Fernsehserie und wird noch heute in einigen Ländern ausgestrahlt. Ab 1989 spielte er in den 241 Folgen der erfolgreichsten Serie der Welt mit: Baywatch. Hasselhoff übernahm neben seiner hauptdarstellerischen Tätigkeit auch die Aufgaben der Produktion.

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Elvis – Das Musical

Eine der größten Legenden der Musikgeschichte: Elvis Presley gilt seit Jahrzehnten als der King of Rock n´ Roll. In seiner Karriere von 1954 bis 1977 veröffentlichte das Multitalent 711 verschiedene Songs. Daraus ergaben sich schließlich rund 60 Originalalben, 29 Extended Plays und eine unzählige Anzahl an Kompilationalben. Mit Elvis – Das Musical lebt der Popkult nun weiter. Im Herzen seiner Fans lebt die Musiklegende seit seinem Tod weiter. Elvis Presley ist aus der Musikgeschichte nicht mehr wegzudenken. Bereits viermal tourte Elvis – Das Musical durch Europa. 350.000 Besucher wurden von dem Live-Entertainment bereits begeistert. Im Frühjahr 2019 war es wieder soweit: Die erfolgreichste Musical-Biografie Europas kehrte auf die großen Bühnen Deutschlands, Österreichs und Skandinaviens zurück. Von Januar bis Mai 2019 bereiste das Tournee-Ensemble über 50 Städte und brachte den Zuschauern die Musik des King of Rock n´ Roll wieder näher. Am 08. Januar 1935 wurde die Musiklegende Elvis Aaron Presley in Tupelo/Mississippi als Sohn eines Baumwollpflückers und Fabrikarbeiters und einer Näherin geboren. Schon im Alter von elf Jahren brachte Elvis sich das Gitarrespielen selbst bei. 1953 nahm er seine erste Demoplatte für seine Mutter auf. Gerade mal ein Jahr später arbeitete er zusammen mit Bill Black und Scotty Moore an dem Song „That´s all Right (mama)“. Seine zweite Platte wurde im Juli 1954 dann zum ersten Mal im Radio gespielt. Dies garantierte ihm die nötige Aufmerksamkeit und es folgten seine ersten Konzertauftritte. Elvis war prägend als einer der ersten Musiker für die Rockabiliy-Bewegung und erbrachte durch seine Art immer wieder neuen Diskussionsstoff. 1956 gab das Ausnahmetalent 110 Konzerte und erhielt seine erste „Goldene Schallplatte“. Seinen Wehrdienst trat Elvis 1958 in Friedberg/Deutschland an und lernte ein Jahr später in Wiesbaden seine zukünftige Frau Priscilla Beaulieu kennen, von der er sich jedoch 1973 wieder scheiden ließ.

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London Philharmonic Orchestra

Das London Philharmonic Orchestra gehört zu den bedeutendsten Orchestern im Vereinigten Königreich. Ihre Konzerte werden zumeist in der Royal Festival Hall ausgetragen. Das Orchester blickt auf eine lange, prestigeträchtige Geschichte zurück und gilt gleichzeitig als eines der zukunftsorientiertesten und wagemutigsten britischen Orchester. Neben klassischen Konzerten präsentiert das Orchester auch ihr Können in Filmmusik und Computerspielen und erreicht jedes Jahr Tausende Menschen durch seine Aktivitäten für Familien, Schulen und Gemeinden. 1932 wurde das London Philharmonic Orchestra von Sir Thomas Beecham mit Unterstützung der Kunstförderer Robert Mayer und Samuel Courtauld gegründet. Damals bestand das Ensemble aus 106 Musikern, welches jedes Jahr mehr als 70 Konzerte gab. Bereits nach kurzer Zeit etablierte sich das Ensemble als großes Orchester. Das Eröffnungskonzert fand am 7. Oktober 1932 in der Queen’s Hall unter der Leitung von Beecham statt. Schon im Jahre 1933 begann das Orchester mit Aufnahmen, jedoch bis in die 1950er Jahre nur in geringer Anzahl.

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/magazin/klassik-jazz-filmmusik/187-schleswig-holstein-musik-festival-2020

Das Schleswig-Holstein Musik Festival

Das Schleswig-Holstein Musik Festival oder kurz SHMF ist nicht nur eines der herausragendsten Kulturereignisse im Land, sondern zählt darüber hinaus zu den größten Flächenfestivals der Welt. Seit 1986 werden jährlich in den Sommermonaten Juli und August Schleswig-Holstein und Hamburg sowie auch Teile von Dänemark und Niedersachsen bespielt. Der Schwerpunkt liegt auf der klassischen Musik, aber auch andere Genres wie Pop, Jazz, Theater, Elektro, Comedy und Lesungen finden Platz im vielfältigen Angebot. Lesen Sie hier mehr über das Schleswig-Holstein Musik Festival und erhalten Sie Einblick in das Programm des SHMF 2020… Das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) hatte für dieses Jahr ein buntes und hochkarätiges Programm im Petto. Musikergrößen wie beispielsweise Nils Landgren, Iván Fischer, Tom Jones, Anne-Sophie Mutter, Xavier de Maistre, Rolando Villazón, Mischa Maisky, Ute Lemper, Daniel Hope, Sabine Meyer, Gregory Porter, Daniel Barenboim und Thomas Quasthof sollten im Rahmen des einzigartigen Festivals das Publikum in vielfältigen Locations begeistern. Doch aufgrund der aktuellen Coronavirus-Situation musste das diesjährige Schleswig-Holstein Musik Festival mit großen Bedauern abgesagt werden. Ein Lichtblick: gänzlich auf Musik verzichten muss das Publikum allerdings nicht. Derzeit setzt das Veranstaltungsteam des Festivals alles daran, einen »Sommer der Möglichkeiten« zu planen. Intendant Dr. Christian Kuhnt gab in einem Statement bekannt: Gerne hätten wir den Künstlern und unserem Publikum die Enttäuschung einer Absage erspart und wieder ein großes musikalisches Fest gefeiert. Doch nun ist klar, dass es kein SHMF 2020, wie wir es geplant haben, geben wird. Aber ein Festival wie das SHMF wird sich von einem Virus nicht davon abhalten lassen, Musik zu den Menschen zu bringen. Die aus der aktuellen Ausnahmesituation entstandenen Planung des »Sommers der Möglichkeiten« beinhaltete ausgewählten Konzerte in besonderen Formaten. Die genauen Details, über welche Plattformen ein Teil der für diesen Sommer eingeladenen Künstler präsentiert wird, werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben. Bleiben Sie gerne unter https://www.shmf.de/de/home stets auf dem Laufenden über die neusten Entwicklungen. Ebenfalls erfreulich: einige Konzerte, die während des Schleswig-Holstein Musik Festival 2020 stattfinden sollten, haben jetzt schon einen Nachholtermin für nächstes Jahr erhalten. Darunter fallen Konzerte von Gregory Porter, Tom Jones und die Konzerte von Xavier de Maistre mit Rolando Villazón. Die bereits erworbenen Tickets für diese Konzerte behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Möchten Sie sich die Wartezeit verkürzen? Wir stellen Ihnen die Künstler der Nachholkonzerte nochmal vor: Der mexikanische Startenor Rolando Villazón gab vor zwei Jahren sein Debüt beim SHMF und schenkte seinem Publikum ein intimes Konzert voller Emotionen und herzergreifenden Momenten. Der weltweit gefeierte Opernsänger kehrt nach dem umjubelten Liederabend, den die Welt als »sangliche Verwöhnpackung« bezeichnete, nun erneut zum Festival zurück. Gemeinsam mit dem diesjährigen Porträtkünstler Xavier de Maistre verwöhnt er das Publikum mit lateinamerikanischen Liedern und Canzonen. Der Harfenist de Maistre und der Startenor haben bereits bei den Wiener Philharmonikern zusammengearbeitet. Das Konzert von Tenor Rolando Villazón und Harfenist Xavier de Maistre Harfe, welche am 11. Juni 2020 in Flensburg stattfinden sollte, wurde auf den 10. Januar 2021 ins Deutsche Haus verschoben. Das geplante Konzert in Lübeck (15. Juni 2020) findet nun am 14. Januar 2021 in der Musik- und Kongresshalle statt. Gregory Porter ist ein Musiker der besonderen Art und auch sein Äußeres verspricht eine extravagante Mischung aus Eleganz und Verwegenheit. Auf der Bühne ist er stets mit Sakko, Weste, Krawatte und Einstecktuch zu sehen. Was natürlich nicht fehlen darf? Sein Vollbart sowie einen Schlauchschal und eine Ballonmütze als eigenes Markenzeichen. Aufgewachsen ist der Vollblut-Jazzsänger mit Country, Blues und Soul und kein Geringerer als der legendäre Pianist und Sänger Nat King Cole weckte in ihm die Leidenschaft für die Musik. Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hörte der aus Los Angeles stammende Musiker die ersten Jazzplatten. Kurze Zeit später entdeckte er im Gospelchor seine Expressivität. Heutzutage gibt der zweifache Grammy-Gewinner weltweit Konzerte in ausverkauften Hallen und begeistert stets das Publikum mit seiner unverwechselbaren, samtig-warmen Baritonstimme. Leidenschaftlich legt er seine ganze Persönlichkeit in jeden einzelnen Ton und schaffte es mit seiner herzlichen Ausstrahlung in kürzester Zeit eine intensive Verbindung zum Publikum aufzubauen. Gregory Porters Konzert, welches am 19. Juli 2020 in Neumünster stattfinden sollte, wurde auf den 16. Juni 2021 in die Holstenhalle 1 verschoben. Sie können sich jetzt schon auf das Konzert freuen, denn der Musiker wird sicher einige neue Songs auf Lager haben!

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/magazin/kultur-und-lesungen/186-literatur-und-lesungen-im-norden

Literatur und Lesungen im Norden

Tatsächlich ist die Lesung eine sehr deutsche Form der Literarturvermittlung, die es im Ausland in dieser Form selten gibt. Schon ein Blick auf die unterschiedlichen Orte und Institutionen zeigt wie vielfältig die deutsche Lesungslandschaft heute ist. Autoren gehen mit ihren neuen Büchern oder zu bestimmten Themen auf Lesereise und treten in Buchhandlungen oder auf den großen Buchmessen auf. Aber nicht nur Buchhandlungen bieten Veranstaltungen zum Thema Literatur und Lesungen an: In Norddeutschland finden Literaturfans viele verschiedene Events, ob in kleinem Rahmen oder in großem Stil. Für Sie haben wir eine Auswahl der schönsten Literaturstätten und –veranstaltungen im Norden zusammengestellt. Das Veranstaltungsformat der Lesung hat sich durch eine Breite an Institutionen verändert und erweitert. Der Trend geht eindeutig zur Inszenierung. Autoren werden von Musikern begleitet und entdecken neue Orte: Die Krimilesung in der Pathologie, die Märchenlesung nachts im Wald. Neben circa 50 bundesweiten Literaturfestivals sind vor allem die Lesebühnen immer populärer geworden. Ursprünglich aus einer US-amerikanischen Tradition entstanden, ist der Poetry Slam die wohl bekannteste Weiterentwicklung daraus, bei der Autoren auf der Bühne stehen und das Publikum mit ihren Texten unterhalten. Während in der institutionalisierten Lesung ein vorwiegend älteres, bürgerliches Publikum zu finden ist, sind diese Events der Literaturvermittlung hauptsächlich von jungen Autoren und Zuhörern besucht. Gerade in Hamburg, als die norddeutschen Metropole für Literatur und Lesungen, findet der Poetry Slam besonderen Anklang. Vom Science-Slam über den Musik-Slam bis hin zum Best of Poetry Slam bei dem vier bekannte Slamer der deutschen A-Liga auftreten bietet Hamburg Poetry-Slam-Fans und jene, die es noch werden wollen ein breites Spektrum an Literaturkunst. Auf ein großes und vielseitiges Veranstaltungsangebot trifft man im Literaturhaus Hamburg. Seit seiner Gründung 1989 ist das Haus zum literarischen Mittelpunkt der Stadt geworden und aus dem Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Regelmäßig finden im spätklassizistischen Ambiente der Villa Veranstaltungen statt: Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden und natürlich Lesungen zählen zu dem vielfältigen Angebot, von dem Literaturliebhaber in der Hansestadt profitieren können. Neben aktuellen Lesungen gibt es auch Event-Reihen wie zum Beispiel „Gemischtes Doppel„. NDR-Kultur Redakteurin Anne-Marie Stoltenberg und Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg, stellen viermal im Jahr lesenswerte Neuerscheinungen vor und schaffen so Licht im Bücherdschungel. Ein weiteres Highlight sind die „Nordischen Literaturtage“, die alle zwei Jahre vom Literaturhaus Hamburg ausgerichtet werden: Seit der Premiere der Nordischen Literaturtage im Jahr 1986 hat die skandinavische Literatur hierzulande viele Freunde und Leser gefunden. Über vier Tage präsentieren dann Autoren aus Finnland, Island, Norwegen, Dänemark und Schweden ihre Werke vor einem interessierten Publikum. 2019 haben die literarischen Nordlichter bereits zum 17. Mal das herbstliche Hamburg erhellt. Die nächsten Nordischen Literaturtage sind für November 2021 geplant. Die Kulturwerkstatt Harburg hat sich die Pflege und Förderung von Kunst und Kultur im Hamburger Stadtteil Harburg auf die Fahnen geschrieben. Das vielfältige Angebot der gemeinnützigen Einrichtung richtet sich mit seinem Programm an Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Zum Veranstaltungs-Repertoire gehören neben Ausstellungen und Vorträgen und Literatur und Lesungen. Die Kulturwerkstatt Harburg widmet sich in ihrer Veranstaltungsreihe „Harburger Auslese“ Schriftstellern aus dem Raum Hamburg, aber auch aus ganz Deutschland. Die Autoren lesen aus Erzählungen oder Romanen, mal bereits Veröffentlichtes, mal Unveröffentlichtes. Das Ziel der Harburger Auslese ist es, ein möglichst breites und vielfältiges Spektrum deutscher Gegenwartsliteratur vorzustellen, wobei aber immer die Qualität der Texte und nicht zwangsläufig die Bekanntheit der Autoren im Vordergrund steht. Das Literaturhaus Hannover hat seit Mai 2000 seinen Sitz im Künstlerhaus Hannover, wo in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schauspielhaus auch Bildende Kunst und Film präsentiert werden. Zum Programm des Literaturhauses gehören Veranstaltungen mit deutschsprachiger und internationaler Literatur, darunter die norddeutsche Lesereise „LiteraTour Nord“ sowie die jährliche Verlagsausstellung „Buchlust“. Neben interessanten Einzel-Lesungen, bietet das Literaturhaus wiederkehrende Veranstaltungen an: Das ganze Jahr über gibt es die Sachbuchreihe „Klartext“ sowie die Veranstaltungsreihe NDR Kultur-Autoren lesen. Das Literaturhaus Hannover versteht sich als Ansprechpartner für alle, die an Literatur und Lesungen interessiert sind und berät und fördert Veranstalter und Autoren mit Literaturprojekten. Das Literaturzentrum Braunschweig wurde 1996 als kommunale Einrichtung gegründet und hat seit dem Jahr 2000 seinen Sitz im Raabe-Haus, dem letzten Wohn- und Sterbeort Wilhelm Raabes (1831-1910), dem bedeutenden Schriftsteller des poetischen Realismus. Das Literaturzentrum initiiert eigene Veranstaltungsreihen und Literaturprojekte, fungiert als Beratungs- und Servicestelle, fördert Nachwuchsautoren und ist somit der erste Anlaufpunkt für Literaturfreunde in Braunschweig und der Region. Die Förderung und die Vermittlung zeitgenössischer, deutsch- wie fremdsprachiger Literatur stehen dabei im Vordergrund und speziell die Lese- und Literaturbegeisterung bei jungen Zielgruppen soll dabei geweckt und gefördert werden. Wer als Literaturfan möglichst viele Gleichgesinnte auf einmal treffen möchte, ist auf dem Harbour Front Literatur Festival, das jeden Herbst rund um den Hamburger Hafen stattfindet, genau richtig. Das Harbour Front Literaturfestival wurde 2008 ins Leben gerufen und konnte seitdem über 150.000 Besucher zu rund 60 Orten im Hafen locken. Über 1000 Mitwirkende, davon mehr als 540 Autoren aus insgesamt über 40 Ländern haben den Hamburger Hafen zu einem Treffpunkt der Literatur gemacht. Rund um den Hamburger Hafen finden auch 2018 wieder zahlreiche Literatur-Veranstaltungen statt, um den Hamburgerinnen und Hamburgern kurz vor der Frankfurter Buchmesse die wichtigsten Neuerscheinungen des Bücherherbstes vorzustellen. Neben spannenden Angeboten für Kinder finden Lesungen quer durch alle Genres statt. Man trifft auf bekannte Gesichter wie Cornelia Funke und Ulrich Noethen, lernt aber auch Debütautoren kennen. Das Epizentrum ist wie in den vergangenen Jahren das Museumsschiff Cap San Diego, aber auch die Elbphilhamonie reiht sich dieses Jahr in die Veranstaltungsorte ein. Zum aktuellen Zeitpunkt steht nicht fest, ob das Harbour Front Festival 2020 stattfinden kann. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website des Harbour Front Festivals. Für Hochspannung in der Hansestadt sorgt das Hamburger Krimifestival jeden November auf Kampnagel. Alljährlich, wenn die Tage kürzer und die Nächte dunkler werden, gibt es Mord und Totschlag an Alster und Elbe: Seit 2007 laden die Buchhandlung Heymann, das Hamburger Abendblatt und das Literaturhaus bekannte nationale und internationale Kriminalautoren nach Hamburg ein, um ihre neuesten, spannungsgeladenen Bücher vorzustellen. Literaturgrößen wie Nele Neuhaus, Simon Beckett, Jo Nesbø, Anne Holt, Zoran Drvenkar, Jilliane Hoffman, Sebastian Fitzek, Andrea Maria Schenkel und viele andere sind der Einladung bereits gefolgt. Wann das nächste Hamburger Krimifestival stattfinden wird, erfahren sie auf der Website des Hamburger Krimifestivals. Im September ist es soweit. Wie jedes Jahr im Spätsommer lädt das Literaturfest Niedersachsen Literaten und Künstler auf zahlreiche Bühnen des nordwestlichen Bundeslandes Deutschlands. Das Literaturfest Niedersachsen ist ein Themenfestival mit dem diesjährigen Motto „Die Beziehung“. Dabei widmen sich jedes Jahr Schriftsteller, Schauspieler und Sprecher, im Rahmen des Programms, einem großen Thema. In den Vorjahren waren die Schwerpunkte beispielsweise „Die Nacht“, „Die Zeit“, „Freiheit“ und „Freundschaft“. Die rund 30 Veranstaltungen des Festivals finden hauptsächlich in den ländlichen Regionen Niedersachsens und Bremens statt. Charakteristisch für das Literaturfest Niedersachsen, ist die Verbindung von außergewöhnlichen Spielstätten wie mittelalterlichen Burgen, Museen, aber auch Riesenrädern, Gasthäusern oder gar Taxis, mit hochkarätigen Schauspielern, Sprechern und Schriftstellern. Das 15. Literaturfest Niedersachsen soll vom 3. bis 20. September 2020 stattfinden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht klar, ob das Fest wie geplant stattfinden kann. Weitere Infomationen finen Sie unter folgendem Link: Literaturfest Niedersachsen. Mitten in Wolfsburg wurde im April 2007 aus einer ehemaligen Badeanstalt ein großes Kulturzentrum. Das „Hallenbad – Kultur am Schachtweg“ macht seitdem ein frisches und ungewöhnliches Programm für die Stadt. Seit zehn Jahren lädt das Hallenbad im Herbst zu den Lesetagen ein. Die Lesetage sind ein etabliertes Literaturformat, bei dem namhafte Autoren und Autorinnen aus ihren aktuellen Büchern lesen. Zum 10-jährigen Geburtstag gab es vom vom 1. bis 24. November 2018 ein besonderes Programm mit vielen prominenten Gästen aus dem Show-Business. Mittlerweile finden Literatur und Lesungen nicht nur im Hallenbad, sondern auch an anderen Orten wie der Volkshochschule oder Stadtbibliothek statt. Diesmal war auch das Planetarium dabei. Bei den Lesetagen darf vor allem gelacht werden, das Programm zeichnet sich durch humorvolle, satirische und zum Teil absurde Texte aus. Das Publikum erwartet eine spannende Mischung aus Kurzgeschichten, Romanen, Poetry Slam und in diesem Jahr auch mit viel Musik.

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/magazin/klassik-jazz-filmmusik/82-igor-levit

Igor Levit

Igor Levit ist ein absoluter Ausnahmepianist. Sein Studium absolvierte er an der Hannoverschen Hochschule für Musik, Theater und Medien mit der höchsten Punktzahl in der Geschichte des Instituts. Auch die Presse ist ausnahmslos begeistert. Dieser junge Mann hat nicht nur das Zeug, einer der großen Pianisten dieses Jahrhunderts zu werden, er ist es schon! – Frankfurter Allgemeine Zeitung Im März 2021 spielte der „faszinierendste junge Mann der heutigen Klassikszene“ (Süddeutsche Zeitung) in der Hansestadt Hamburg. Ganz im Sinne des Beethoven-Jahres standen die Sonaten E-Dur op. 109, As-Dur op. 110 und c-Moll op.111 auf dem Programm.

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